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Traditionscafé mit österreichischem Charme
Glaubt man den Geschichtsbüchern, so befanden sich vor dreihundert Jahren rund zweihundert Cafés in der Stadt, etliche davon um den Markusplatz angesiedelt. Heute sind dort nur noch drei, und eins davon ist das berühmte Gran Caffè Quadri. Gegründet von Giorgio Quadri und seiner charmanten Gattin Naxina, die aus ihrer Heimat Korfu in die Stadt kamen, um ihr Glück zu machen. Später dann gelangte das Quadri, als Venedig im 19. Jahrhundert noch unter österreichischer Herrschaft stand, zu größtem Ruhm.
Die Besatzer konnten ihrer Kaffeehaustradition in bester Manier frönen. Heute beherrbergt das Quadri neben dem Caffè noch ein exklusives, sehr privat anmutendes Restaurant im ersten Stock. Fast schon königlich-elegant, vermitteln die prachtvollen Räume den Charme einer großen venezianischen Vergangenheit. Mit etwas Glück erwischt man einen Fensterplatz, von dem aus sich die ganze Herrlichkeit der Piazza San Marco überschauen läßt. An elegant eingedeckter Tafel läßt Küchenchef Graziano Bettiol eine gehobene italienische Cucina mit typisch venezianischen Highlights servieren. Ein Genuß sind Capesante ai pistilli di zafferano, Jacobsmuscheln mit Safranfäden, ebenso die Agnolotti ai carfiori nello loro salsa, Nudelteigtaschen mit Artischockenfüllung in eigener Sauce. Gerne empfiehlt Maître Paolo Zanin die Lammkeule mit frischer Poleiminze, was eine gute Wahl ist. Aber auch das Costata di vitello glassata al Prosecco e fiori di zucca, glasiertes Kalbsschnitzel mit Prosecco und fritierten Zucchiniblüten, ist nicht zu verachten. Die alacarte LIFESTYLE COMMUNITY Berichten Sie über Ihre Highlights und Erfahrungen! Geben Sie anderen Lesern wertvolle Tipps: Grand Caffé Quadri: |
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