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Blaue Ente
 

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Kulinarisches Denkmal mit neuen Gastgebern
Knusprig und braun glänzend, mit Lavendelhonig lackiert, platziert sich die gebratene Challans-Ente auf dem Teller. Das Prachttier aus der französischen Geflügelzucht wird in zwei Gängen serviert (erst Entenbrust mit karamellisiertem Endive, Kartoffelpüree, gebratene Gänseleber, Orangensauce, dann Entenkeule mit Gemüsekräutersalat) und ist eine der neuen Spezialitäten im Züricher Trendrestaurant „Blaue Ente“. Der 1890 im Stil eines Schlösschens als Brauerei erstellte, später als Mühle genutzte Industriebau, der das Restaurant beherbergt, ist typisch für die Architektur in der Nahrungsmittelindustrie während der Belle Epoque. Hier entstand vor über zwanzig Jahren eine Gastronomie, die sich im Laufe der Zeit zu einem kulinarischen Denkmal entwickelt hat. Mit Küchenchef André Sandig und Alice Gehring, bisher bereits Leiterin Catering, Bankette und Events in der „Blaue Ente“, sorgen seit Januar 2008 zwei junge, engagierte Gastgeber für das Wohl eines modernen, genussfreudigen Publikums. Dabei zeigt sich nicht nur die Location allen Ansprüchen gewachsen.

Der ambitionierte Küchenchef (14 Punkte Gault Millau), der bereits Erfahrungen bei Horst Petermann, einem der besten Köche der Schweiz, sammelte, als Souschef bei Karlheinz Hauser arbeitete und zuletzt Küchenchef in der Schönau in Erlenbach am Zürichsee war, kocht eine leichte mediterrane Küche mit asiatischen Komponenten und überzeugte die Gäste der „Blaue Ente“ schon nach wenigen Wochen von seinem Können. Seine Produkte bezieht er überwiegend von heimischen Produzenten, er legt Wert auf Frische und hochwertigste Qualität. Als Vorspeise empfiehlt sich zum Beispiel ein Millefeuille vom Thunfisch mit Zitronengras-KorianderVinaigrette. Pastaliebhaber werden von den „Blaue Ente Ravioli“, gefüllt mit Entenschlegel und Entenconfit, begeistert sein. Das gebratene Rindsfilet ist butterzart. Dazu serviert das junge, gut geschulte Serviceteam Wurzelgemüse mit Kartoffelgratin und Portweinsauce. Der Weinkeller ist fest in Damenhand. Alice Gehring ist für das Angebot europäischer Tropfen verantwortlich. Küche und Atmosphäre der „Blaue Ente“ eignen sich auch hervorragend für Veranstaltungen (bis 250 Personen). Am Mittag bietet die schöne Bar ein täglich wechselndes Mittagsmenü an und am Abend genießt man hier bei einem Glas Wein oder einem exotischen Cocktail das ganz besondere Flair. Die Bar ist auch ein beliebter Treffpunkt vor und nach dem Theaterbesuch im Miller’s Studio in der Mühle. In der „Nuno-Espressobar“ kann man ab acht Uhr morgens kleine Snacks einnehmen.
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