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Der
Kultwein zur Jahrtausendfeier
Fährfels
Riesling 1998
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Helmut Clüsserath und Gerhard Eifel sind Winzer in
Trittenheim. Sie haben einiges gemeinsam: die alte
Weinbautradition in der Familie, die Konzentration auf die
Edelrebe Riesling, das stete Streben nach noch mehr Qualität und
einen Weinberg, den sie zusammen erworben haben und miteinander
bewirtschaften.
Das hat ihnen den Spitznamen „Riesling- Brothers“ gebracht und
hohes Ansehen, denn der Weinberg ist optisch genauso herausragend
wie seine Weine. Das „herausragend“ kann wörtlich genommen
werden, denn der „Fährfels-Weinberg“ liegt malerisch über
einem fünfzig Meter hohen Felsen, der senkrecht über der Mosel
aufragt.
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Die Reben gedeihen auf pittoresken Schieferterrassen, wie sie
die Natur im Entstehungsprozess der Erde aufgeworfen hat, und
sie sind unglaublich alt, so alt wie unser Jahrhundert. Eine
historische Pflanzurkunde weist aus, dass zumindest ein Teil
davon im Jahre 1900 gesetzt wurde.
DAS ANBAUGEBIET / DIE LAGE
Die Mosel hat sich ein Urstromtal im Devonschiefer
geschaffen, und die Experten sind sich einig, dass es weltweit
nirgendwo bessere Bedingungen für die Rebsorte Riesling gibt.
Das gilt im Fährfels mit seinem wärmespeichernden Felsen und
den ebenso günstigen Naturterrassen in besonderem Maße. Was
aber die Bedingungen für die Winzer angeht, für ihre Arbeit im
Weinberg, so gibt es wohl nirgendwo schlechtere: Die alten Reben
bringen nur sehr wenig Ertrag, die Terrassen sind schwer zugänglich
und nur in „Knochenarbeit“ ausschließlich von Hand zu
bewirtschaften, und gefährlich ist das Klettern dort außerdem.
Aber der Einsatz lohnt: Feinste und besonders typische
Rieslingsweine sind der Lohn, filigrane Kreszenzen, die
mittlerweile Kultstatus gewonnen haben - mit nur zwölfhundert
Flaschen im Jahr.
DIE
REBSORTE
Der Ausruf eines Journalisten aus Los Angeles: „Chardonnay,
Chardonnay, ich bin so satt, gebt mir Riesling!“ ist auch in
Deutschland bekannt geworden. Was nichts gegen die edlen
Chardonnay sagt, wohl aber erklärt, dass der Riesling auch beim
Vieltrinken niemals satt macht. Rasse mit anregender Säure,
Finesse mit vielfältigen Aromen, viel Frucht und mineralischer
Akzent schon bei wenig Alkohol, das sind seine Stärken. Und die
hat er nur, wenn der Boden stimmt. Leicht muss der sein und im
Idealfall durch und durch aus Schiefer bestehen.
DER WEIN
Da
kommen beim jetzt noch sehr jungen Wein vegetative, höchst
vitale Düfte aus dem Glas. Frische Früchte und mineralische
Aromen als lebendiges Bukett. Das wiederholt sich im Geschmack -
mit einem winzigen Akzent feinster Fruchtsüße - anregend, Lust
machend zum Zechen. Intensität bei leichter Art
(„halbtrocken“), so etwas wie die „Quadratur des Kreises
beim Weingeschmack“, hier ist sie verwirklicht. Der braucht
keine Essensbegleitung, um richtig Spaß zu machen. Der mundet
auch so und lässt den Wunsch nach klassischem Zechen aufleben.
SPEISEEMPFEHLUNG
Dabei passt er herrlich zu leichten, feinsäuerlichen
Appetithappen und Vorspeisen, zu Fisch und Geflügel in Rieslingssaucen.
Und wer auch zur Brotzeit nur das Beste mag; hier ist die
richtige Wahl.
BEZUGSQUELLEN
ÜBER:
Clüsserath - Weiler
Haus an der Brücke
54349 Trittenheim
Telefon 0 65 07 / 50 11
Telefax 0 65 07 / 56 05
oder:
Gerhard Eifel Galerie Riesling
Moselweinstraße 39
54349 Trittenheim
Telefon: 0 65 07 / 9 90 00
Telefax: 0 65 07 / 9 90 02
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