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Champagner
Palais Kesselstatt 1997
Rassig-elegante Cuvée großer Rieslingsgewächse

Palais Kesselstatt 1997

Das Trierer Traditionsweingut Reichsgraf von Kesselstatt leistete vor zwei Jahrhunderten Pionierarbeit für die Durchsetzung des Rieslings an der Mosel. Heute ist es im Besitz der Familie Günther Reh, als größtes Privatweingut mit rund sechzig Hektar bebautem Rebland (weitgehend Steilhänge) in allen drei Teilgebieten Mosel, Saar und Ruwer vertreten und wiederum Pionier: Anne Reh-Gartner und Gerhard Gartner haben für ihre eigenen Weinberge eine Bewertung in drei Klassen eingeführt, wobei die Lage (Ausrichtung zur Sonne), Boden und Mikroklima und vor allem der Ertrag berücksichtigt werden. Höchste Klasse ist dabei das „große Gewächs“. 

Der „Palais Kesselstatt“ präsentiert alljährlich eine Cuvée aus den besten trockenen Weinen des Jahrgangs und damit die best- mögliche Qualität, die Kesselstatt in diesem Geschmacksbereich erzielen kann.

DAS ANBAUGEBIET
Die Mosel besitzt den längsten geschlossenen Weinhang der Welt, eine Rebenfront, die fast ausschließlich Riesling trägt und die besten Weine dieser Rebsorte wachsen lässt. Saar und Ruwer erzeugen als Teilgebiete mit ihren spezifischen Boden- und kleinstklimatischen Bedingungen insbesondere in guten Jahren, wie sie in jüngster Zeit häufiger vorkommen, ausgeprägt rassige Rieslings-Weine. Das Trierer Weingut Reichsgraf von Kesselstatt kann dank verschiedener Lagen in allen drei Weinbau-Teilgebieten die Cuvée „Palais Kesselstatt“ ideal zusammenstellen.

DIE REBSORTE
Wenn man sie ganz kurz beschreiben will, darf man sagen: Riesling reift spät, trägt wenig und liebt Schiefer. Die Weine sind feingliedrig, rassig, mineralisch und fruchtbetont. Sie machen Appetit auf mehr - und so ist der (veröffentlichte) Ausruf eines kalifornischen Weinschreibers verständlich: „Chardonnay, Chardonnay, Chardonnay - ich bin satt! Gebt mir Riesling!“

DER WEIN
Die Cuvée von 1997 ist eine „Vermählung“ zweier großer Gewächse, die nach ihren Mostgewichten weit über der Spätlese-Grenze liegen und aus den Lagen „Josephshöfer“ und „Piesporter Domherr“ kommen. Im Duft zunächst Zitrus, dann Aprikose, Quitte und auf der Zunge schließlich dazu noch ein wenig Honig. Das alles umspielt von rassiger, aber nicht kräftiger Säure. Der Wein ist sogar noch ein wenig spritzig. Auch aus diesem Grund kann man der Empfehlung des Weingutes folgen und ihm vor dem Ausschenken recht viel Luft gönnen, eventuell sogar zur Dekantier-Karaffe greifen. Die auf Frucht gründende Rasse einerseits und der mineralische Charakter mit seinem hohen Extraktwert andererseits prädestinieren diesen Wein als Begleiter zahlreicher leichter Speisen, die mit (fruchtigen) weißen Saucen (mit Wein) zubereitet sind. Ideal damit auch zu Geflügelgerichten. Bleibt anzumerken, dass der Wein mit 11 Grad Alkohol einerseits vergleichsweise leicht, andererseits absolut vollständig und sehr nachhaltig ist und Appetit anregt.


BEZUGSQUELLE ÜBER:
Reichsgraf von Kesselstatt
Schlossgut Marienlay
54317 Morscheid im Ruwertal

Telefon: 0 65 00 / 91 69-0
Telefax: 0 65 00 / 91 69-69


 
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