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Champagner
Edelwein vom Winzer des Jahres 2000

1999er Riesling-Beerenauslese Maximin
Grünhäuser Abtsberg

1999er Riesling-Beerenauslese Maximin Grünhäuser Abtsberg

DR. CARL VON SCHUBERT ist Erbe eines Schlösschens, das an der ohnehin romantischen Mosel (hier am Nebenfluss Ruwer) wahrscheinlich die Nummer eins ist, was idyllische Lage und hübsches Ambiente angeht. Er ist aber auch Chef über rund 35 Hektar Reben, die an einer einzigen geschlossenen Rebfront seinem Schlösschen gegenüber liegen. Schließlich - und das ist das Wichtigste - zählt Carl von Schubert zu jenen Winzern, die nicht nur Spitzenqualität beim Riesling erzeugen, sondern auch noch seine filigranfeine Art pflegen. Ein malerisch schöner, optimal feuchter und mit vielen Holzfässern zur langen Lagerung ausgestatteter Weinkeller hilft ihm dabei ebenso wie seine an Mosel, Saar und Ruwer bekannte Sorgfalt in Ausbau und Lese.

Da liegen alte Weine im Keller, und neue zeitnahe Gemälde hängen in einer Ausstellung. Mit zwei Hektar Rebfläche besitzen die beiden ein typisches Mosel-Familienweingut, und mit 90 % Riesling auf dieser Fläche haben sie sich der traditionellen Rebsorte der Mosel verschrieben. Dass auch 10 % Weiß- und Spätburgunder angebaut werden, zeigt wiederum das Interesse, auch neue Entwicklungen und neue Weinbaubereiche zu versuchen und zu erleben. 

DAS ANBAUGEBIET
Wenn Mosel weltweit als Riesling-Spezialität gilt, so ist der Riesling vom Nebenflüsschen Ruwer gewissermaßen die Spezialität der Spezialität: im Schnitt der Jahre lebendiger und noch etwas rassiger als der Mosel - häufig, mineralisch betont und mit deutlichem Schiefercharakter. Wenn dann Fruchtakzente hinzu kommen, präsentiert sich einer der fein strukturiertesten Weine der Welt, und das mit einem geringen Alkoholgehalt.

DIE REBSORTE
Riesling braucht Schiefer (alternativ höchstens noch den steinig-lockeren Boden des Mosel-Ursprungstales) und den Steilhang. Beides findet die Rebe am langen Hang, der sich von der Ruwer ausgehend - also in einem Seitental des Ruwer-Seitentales längs des Weges zum Schlösschen Grünhaus - hinzieht.

DER WEIN
Jemand sagt „Aprikose“ - und man findet den Akzent beim Schmecken. Ein anderer: „Pfirsich oder Maracuja“ - und auch diese Geschmacksnuance ist schmeckbar. Viele andere Fruchtaromen und natürlich Honig, wie sich das für einen so reifen Riesling gehört, sind ebenfalls Teil des Geschmacksspektrums. Dazu eine wunderbar reife Säure, deren Fruchtcharakter noch erkennbar ist trotz des insgesamt sehr intensiven Beerenauslese-Geschmacks. 

Zusammengefasst: ein Gewächs, das, wenn auch geschmacksintensiv, keineswegs die Breite oder Säureintensität so manchen Eisweines hat, sondern ein außerordentlich vielfältiges, differenziertes Aromenspektrum aufweist und bei wenig Alkohol - nur 6,5 Volumenprozent ! - die Gewähr bietet, dass noch weiterer Appetit geweckt wird. Das gilt nicht nur für diesen hochfeinen Wein, der noch viele Jahrzehnte genossen werden kann, sondern auch für den Appetit auf Essen. Dabei ist dieser Edelwein wohl am besten als Aperitif eingesetzt, sicherlich kann er jedoch auch feine Pasteten unmittelbar begleiten. Fruchtige Desserts mögen ihn ebenso als Partner wie als Nachfolger.


BEZUGSQUELLE ÜBER:
Schubert'sche Gutsverwaltung
54318 Mertensdorf-Grünhaus.
Telefon: 06 51 / 51 11
Telefax: 06 51 / 5 21 22

 
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