Home|Wein-Tipps

Genuss und Lebensart im Internet

Wein-Tipps
    :: Argentinien
    :: Australien
    :: Deutschland
    :: Frankreich
    :: Italien
    :: Kalifornien
    :: Österreich
    :: Portugal
    :: Spanien
    :: Südafrika
Champagner
Champagner vom Bio-König
Fleur de I'Europe 1993

1895 - die erste eigene Ernte, Èmile Fleury ist so stolz, dass er einen Fotografen kommen lässt, um das Ereignis mit Pferd und Wagen, Flechtbütten und schwarzem Sonntagshut auf dem Haupt festzuhalten. 
1901 eine neue Premiere: Èmile Fleury pflanzt als erster in der Champagne Pinot-noir-Reben, die nebebei gepfropft wurden. 
1929: Sohn Robert erzeugt die ersten Champagner aus eigener Ernte. 
1970: Enkel Jean-Pierre Fleury führt als erster in der Champagne ökologischen Weinbau ein. 1992 ist das gesamte Gut mit 12 Hektar auf biologisch-dynamische Anbaumethoden umgestellt. 

Ein Jahr später wird der 1990er nach drei Jahren Lager von der Hefe genommen. Man schreibt 1993, das Jahr, in dem Europa erst richtig geboren wird. Für Colette und Jean-Pierre Fleury, die übrigens beide gut Deutsch sprechen (sie als Deutschlehrerin), ist dies ein Anlass zur Freude und Grund genug, „Fleur de l'Europe“ zu schaffen. Heute ist dieser Ausnahme-Champagner im Handel und reiht sich ein in die Spitzenerzeugnisse des Hauses, die Fleury im eigenen Lande und international zahlreiche Auszeichnungen gebracht haben - unter anderem einen ersten Platz im Champagner-championat, veröffentlicht in „A la Carte“ 10 / 1995.

DAS ANBAUGEBIET
Die Champagne war für ihren stillen Wein bekannt, ehe sie zum Traumland der Freunde des schäumenden Produkts wurde. Pioniere wie Robert Fleury sorgten dafür, dass der heute typische Grundwein ein weißgekelterter Spätburgunder ist, gern vermischt auch mit einem zweiten „weißen Rotwein“, dem Pinot Meunier (Müller-Rebe) oder (und) dem - jetzt auch zunehmend reinsortig eingesetzten - Chardonnay. Der Name „Champagner“ ist ebenso weltweit für dieses Anbaugebiet geschützt wie die Bezeichnung für klassische Sektbereitung durch Flaschengärung „Méthode Champénoise“.

DIE REBSORTE
Pinot Noir, aus dem der „Fleur de l'Europe“ reinsortig gewonnen wurde, ist gleichermaßen die klassische Rotweintraube (des Burgund z. B.) und die Standardrebe des Champagners. (Champagner, der ausschließlich aus weißen Trauben gewonnen wird, trägt häufig die Bezeichnung „Blanc de Blancs“. Spätburgunder wird deshalb gern als Grundwein gewählt, weil er dem Endprodukt jene feine Fruchtigkeit verleiht, die perfekt zum typischen, appetitmachenden Hefeton passt, der die besten Champagner auszeichnete.)

DER CHAMPAGNER
„Fleur“ steht nicht nur für „Blume“, sondern - sublimiert - auch für „das Beste“, „die Schönheit“, „das Feinste“. Dem 93er „Fleur“ merkt man die Reife deutlich an: durch sein herrlich leuchtendes, fast bernsteinfarbenes Gold im Glas, durch den intensiven Duft, in dem man das lange Hefelager ebenso wahrnimmt wie Honigtöne, den naturhaft-kräftigen Geruch von Brotteig. 

Und genauso schmeckt er, durchaus lebendig und sogar mit einem Akzent von frischem Apfel. Ein in dieser Geruchs- und Geschmacksvariante nicht nur außergewöhnlicher, sondern wohl einmaliger Champagner. Ein Apéritif mit Aha-Effekt, der aber auch einige (milde!) Speisen begleiten kann: Geflügel in vielen (milden) Variationen und sicher alles, was (ebenso milde) Pilzsaucen liebt.


BEZUGSQUELLE ÜBER: 
Maurice de Mandelaere
Rodensteiner Straße 13
67592 Flörsheim-Dalsheim
Telefon: 0 62 43 / 70 48 49
Telefax: 0 62 43 / 74 07

Internet: www.mandelaere.de/

 
Hotel- & Restaurantsuche

DIE A LA CARTE
LIFESTYLE COMMUNITY

Wertvolle Reise-Tipps von Leser zu Leser.

Machen Sie mit!

Berichten Sie von IHREN Erfahrungen...




 
 

 

 

 

 

 


© 2000 - 2012 alacarte.de
Klocke Verlag GmbH, Höfeweg 40 in D-33619 Bielefeld
Telefon: 0521 / 9 11 11 0 Telefax: 0521 / 9 11 11 12
| Impressum | Verlag | Newsletter |